Am 5. November 1905 konnte der Verein "Volkshochschule Wien Volksheim", der bis dahin in einem Kellerlokal am Urban-Loritz-Platz 1 untergebracht war, in das neuerrichtete Gebäude der heutigen Volkshochschule am Ludo-Hartmann-Platz 7 in Ottakring übersiedeln.
Die Pläne zu diesem ersten Volkshochschulgebäude in Österreich, dessen Errichtung durch Spenden ermöglicht wurde, stammten von Franz Ritter v. Neumann jr., Ludwig Feigl und Ottokar Sterin.
Der Großteil der Spenden kam übrigens von Bankiers und Industriellen, die erkannten, dass der weitere wirtschaftliche Fortschritt in hohem Maße von der Heranbildung einer qualifizierten Arbeiterschaft abhing, und die sich deshalb an der Entfaltung einer Volksbildungsbewegung, die sich speziell an Arbeiter richtete, interessiert zeigten.
So etwa finanzierte Baron Rothschild die Einrichtung des großen Saales. |