Der gelernte Schriftsetzer Anton Proksch war von 1924 bis 1934 als Sekretär der Jugendabteilung des Bundes freier Gewerkschaften tätig und wurde nach dem Februar 1934 verhaftet, "wegen Vorbereitung zum Hochverrat" verurteilt und von 1935 bis 1936 in Haft gehalten.
Nach Kriegsende wurde Anton Proksch in den Nationalrat gewählt, dem er bis 1966 angehörte; von 1946 bis 1956 war er darüber hinaus Generalsekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbundes und von 1956 bis 1966 Bundesminister für soziale Verwaltung. Während seiner Amtszeit erfolgte der Ausbau des modernen österreichischen Sozialrechts. |