Der südliche Bauabschnitt (1929/30) stammt von Glaser und Scheffel und steht noch in der Tradition der detailverliebten und mit allerlei expressionistischen Zutaten versehenen "Superblocks". Der repräsentative U-förmige Hauptblock umfasst einen kleinen Platz, von dem eine dreibogige Durchfahrt (mit Speiser-Gedenktafel) in die Freytagstraße führt. Hier befindet sich ein Denkmal mit Porträtrelief des Politikers; links davon gelangt man zum halbrunden Waschsalon und einem weiteren Hofteil.
Nördlich davon schließt der von Ernst Lichtblau gestaltete, vierkanthofartige Block mit verglasten Veranden, integrierten Hauseingängen und Pergolen vor den drei Eingängen an, der von manchen Experten als eines der gelungensten Beispiele der "sachlichen" Architektur in Wien bezeichnet wird.
Der von Leopold Bauer gestaltete dritte Block (1931/32) ist ebenfalls mehr dem sachlichen Stil verpflichtet, wirkt jedoch im Vergleich zu Lichtblaus Beitrag weniger zukunftsweisend. |