1971 wurde Neruda mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Bei seiner Rückkehr nach Chile im Dezember 1972 bereitete man ihm einen triumphalen Empfang. Wenige Monate später, am 11. September 1973, fiel Präsident Salvador Allende dem Putsch des chilenischen Militärs unter Führung Augusto Pinochets zum Opfer. Das hoffnungsvoll begonnene Experiment einer demokratisch legitimierten linken Regierung in Lateinamerika versank in Blut und Gewalt. Pablo Neruda erlag nur wenige Tage später, am 24.9. 1973, einem Krebsleiden. |