1946 erhielt er die britische Staatsbürgerschaft, wurde 1949 korrespondierendes Mitglied der "Royal Academy of Arts" und unterrichtete an der "Royal Academy Sculpture School".
Nach Kriegsende gestaltete Charoux, der weiterhin eng mit Österreich verbunden war, mehrere Auftragsarbeiten, darunter auch ein neues Lessing-Denkmal, welches allerdings erst 1981 wieder auf dem Judenplatz aufgestellt wurde.
1977 wurde der Siedfried-Charoux-Weg in Penzing nach ihm benannt. Im selben Jahr erhielt Charoux ein Ehrengrab am Zentralfriedhof. Das 1982 eröffnete Charoux-Museum in Lang- enzersdorf besitzt neben etwa 250 Exponaten auch den gesamten künstlerischen Nachlaß (Plastiken, Modelle, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Erinnerungsgegenstände und Dokumente). |