Amalie Seidel, Nationalratsabgeordnete und Leiterin des Fürsorgereferats, sparte bei der Diskussion nicht mit harscher Kritik und anschaulichen Vergleichszahlen: Sie haben vor allem die Notwendigkeit, jene Wählerschichten zufriedenzustellen, auf die sich Ihre politische Macht zu stützen vermag. So finden wir, (...) dass derselbe Staat, der zur Bekämpfung der Tuberkulose nur 800 Millionen übrig hat, für die Landespferdezucht, für die Bundesgestüte und für die spanische Reitschule immerhin trotz Sanierung und trotz Ersparnismaßnahmen in das Budget einen Betrag von nicht weniger als 18.000 Millionen eingesetzt hat. Es ist offenbar viel notwendiger, darauf zu achten, (…) dass die Herren, die dem Rennsport huldigen, sich erstklassiges Material anschaffen können, (…) als dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht an Tuberkulose zugrunde gehen. |