1938 von den Nationalsozialisten okkupiert, die hier das Reichs- bauamt unterbrachten, wurde das Palais Epstein ab 1945 zehn Jahre lang Sitz der Zentralkommandantur der sowjetischen Besatzungsmacht. 1958 zog der Wiener Stadtschulrat zum zweiten Mal in das Palais ein.
Im März 2001 übersiedelte der Stadtschulrat für Wien in das Gebäude 1., Wipplingerstraße 28. Das 1880 für die Allgemeine Verkehrsbank errichtete Gebäude war 1927 von der Wiener Gebietskrankenkasse erworben worden und diente von 1983 bis 1988 als Amtssitz für den Landesschulrat für Niederösterreich.
Das Epstein wurde renoviert und fungiert seit 2004 als "zweites Haus der Volksvertretung" neben dem Parlament. |