Unter den Vortragenden befanden sich so herausragende Wissenschaftler wie Max Adler oder der Historiker Hans Tietze.
Mit welchen Schwierigkeiten selbst solche bahnbrechenden Initiativen in der Realität zu kämpfen hatten, zeigt die Tatsache, dass zu Karl Renners Vorlesung "Staat und Staatstheorien" (1902/03) gerade einmal 10 Hörerinnen kamen, und dass Hans Kelsens "Allgemeine Staatslehre" (1911) mangels Besucherinnen sogar abgesagt werden musste.
Faktisch endete die Tätigkeit der Frauenakademie, die insgesamt 443 Kurse mit 14.463 Besucherinnen veranstaltete, Ende des Jahres 1918; die formelle Auflösung des Vereins erfolgte 1921. |