Nach und nach steuerten auch andere Genossinnen Beiträge, v.a. über ihre beruflichen Erfahrungen bei, und aus dem Ausland waren Luise Kautsky-Freiberger, die Sekretärin von Friedrich Engels, Eleanor Marx-Aveling und Laura Lafargue, zwei Töchter von Karl Marx, sowie Frieda Bebel, die Tochter von August Bebel, als prominente Mitarbeiterinnen tätig. Dennoch bemängelten viele Genossinnen, dass das Blatt einen allzu "männlichen Charakter" habe. Dem Parteitag des Jahres 1892 lag deshalb ein Antrag vor, eine selbständige weibliche Redaktion einzusetzen.
Als von männlichen Delegierten eingewendet wurde, dass noch keine Genossin den Befähigungsnachweis zur Redakteurin erbracht hätte, fragten die Wortführerinnen, wie denn die Herren Redakteure der Parteiblätter ihrerseits den Befähigungsnachweis erbracht hätten, ehe sie dazu Gelegenheit bekamen. Victor Adler meinte daraufhin, die Ausführungen der weiblichen Delegierten seien der beste Befähigungsnachweis, und der Antrag wurde einstimmig angenommen. |