Nach dem Zweiten Weltkrieg erschien die Arbeiter-Zeitung ab dem 5. August 1945 wieder als Parteizeitung der SPÖ und war bis 1955 mit einer Auflage von 245.000 Stück die größte Zeitung Österreichs.
Während der Besatzungszeit war die Arbeiter-Zeitung nicht nur die verlässliche Chronistin des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Wiederaufbaus – sie wurde als die Zeitung, die sich was traut berühmt, weil sie sich besonders für die Rechte der Österreicher gegenüber den Besatzungsmächten stark machte.
Während der großen Streikbewegung des Jahres 1950 bildete ihre Berichterstattung eine Speerspitze zur Unterstützung von Exekutive und ÖGB bei der Niederschlagung des "kommunistischen Putschversuchs".
Ende der fünfziger Jahre schlitterte die Arbeiter-Zeitung durch das Aufkommen der Boulevardpresse in ihre erste Krise. |