Links von der Kirche führt eine breite Allee zu einem großen Platz, an dem sich das 1948 enthüllte beeindruckende Mahnmal "Den Opfern für ein freies Österreich 1934–1945" des Bildhauers Fritz Cremer und des Architektenpaares Wilhelm Schütte und Margarete Schütte-Lihotzky befindet. Die drei Figuren sollen die Trauer (als verhüllte Frauengestalt), die Anklage (mit emporgestreckter Hand) sowie die Befreiung und die Hoffnung auf ein neues Leben symbolisieren. Die 7 Stufen stehen für die Jahre 1934 bis 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944/1945.
Ganz in der Nähe befindet das "Mahnmal für die Opfer des 15./16. Juli 1927", als nach den Fehlurteilen im "Schattendorfer Prozess" bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen demonstrie- renden Arbeitern und der mit einem Schießbefehl ausgestatteten Polizei 86 Tote, darunter 81 Demonstranten, zu beklagen waren und der Justizpalast abbrannte. Am selben Platz erinnert außerdem ein Denkmal an die Opfer der tschechischen Widerstandsbewegung gegen die Nationalsozialisten. |