Von 1945 bis 1949 gehörte Felix Slavik dem Bundesrat an, danach bis 1957 dem Nationalrat und anschließend bis 1973 dem Wiener Gemeinderat. Von 1957 bis 1970 war Slavik als Stadtrat für Finanzen tätig, von 1959 bis 1970 auch als Vizebürgermeister. Er übte in dieser Zeit auch wichtige Parteifunktionen aus, u.a. als Wiener Landesparteisekretär (1949–1957), als Landesobmann-Stellvertreter (1958–1964), als Wiener Obmann (1964–1970) sowie als stellvertretender Bundesparteiobmann (1965–1974).
Im Jahr 1970 wurde Felix Slavik zum Wiener Bürgermeister gewählt. Als er nach dem für ihn negativen Ausgang einer Volksbefragung über die Bebauung des Sternwarteparks beim Landesparteitag im Juni 1973 nur 67% der Stimmen erhielt, legte er sein Amt zurück, da ihm dieses Ergebnis als Vertrauensbasis für das Bürgermeister- amt zu gering erschien.
Die Felix-Slavik-Straße im 21. Bezirk und der auf Nr. 10 gelegene Felix-Slavik-Hof wurden nach dem früheren Wiener Bürgermeister benannt. |