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Auf dem Gelände des Gemüsegroßmarktes befand sich vom 20. August 1944 bis zum 2. April 1945 das KZ-Nebenlager Saurer-Werke ("Wien–West"), und in unmittelbarer Nähe war vom Juni 1944 bis April 1945 ein Arbeitslager für ungarische Juden untergebracht. Ein Mahnmal Ecke Haidestraße / Orionstraße im 11. Bezirk erinnert daran.
Weitere Nebenlager des KZ-Mauthausen befanden sich in Floridsdorf auf dem Gelände der Firma Hofherr & Schrantz und in Jedlesee, sowie auf dem Gelände der heutigen Maria-Theresien-Kaserne in Hietzing. Andere zum damaligen "Groß-Wien" gehörende Stätten befinden sich heute in Niederösterreich, etwa in Schwechat oder in der Hinterbrühl.
In der Hackengasse 11 im 15. Bezirk erinnert eine Gedenktafel daran, dass in diesem Haus zwischen Juni 1944 und April 1945 etwa 500 ungarische Juden, darunter auch zahlreiche Kinder, interniert waren, die von den Nationalsozialisten als Arbeitssklaven verschleppt wurden, und von denen viele an den erlittenen Ent- behrungen und Misshandlungen starben.
Seit 2003 gibt es für die ungarischen jüdischen Zwangsarbeiter noch ein zweites Mahnmal in Wien: unmittelbar vor dem Simmeringer Gasometer wurde, stellvertretend für alle anderen, eine Straße nach Rosa Fischer benannt, die mit 112 Leidens- gefährten im Gaswerk Simmering Zwangsarbeit leisten musste und am 24. August 1944 starb. |