Im Krematorium wurden zahlreiche Persönlichkeiten der Arbeiter- bewegung beigesetzt, darunter der Staatssekretär für Soziales Ferdinand Hanusch (1923), der Chefredakteur der Arbeiter-Zeitung Friedrich Austerlitz (1931), der erste sozialdemokratische Bürger- meister Wiens Jakob Reumann (1925), der engagierte Arzt und Sozialreformer Julius Tandler (1936), oder der sozialdemokratische Finanzstadtrat Hugo Breitner (1946 im Exil), der durch seine "Wohn- bausteuer" die materielle Grundlage für den sozialen Wohnbau in Wien schuf.
1950 beschloss der Wiener Stadtsenat Julius Tandler, dem im Exil verstorbenen Hugo Breitner und dem in Auschwitz ermordeten Robert Danneberg, dessen Asche nicht erhalten geblieben ist, eine gemeinsame Bestattungsstelle im Wiener Krematorium zu widmen.
Eine Gedenkstätte (Abt. 2, Ring 1, Gruppe 1, Nr. 27) erinnert an sechs Eisenbahner, die wegen ihrer antifaschistischen Gesinnung von den Nationalsozialisten ermordet wurden: |