1979 wurde Johanna Dohnal von Bundeskanzler Bruno Kreisky als Staatssekretärin für allgemeine Frauenfragen ins Bundeskanzleramt geholt; 1987 wurde die ebenso energische wie erfolgreiche Frauenpolitikerin Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ (bis 1995), und im Dezember 1990 erste Frauenministerin Österreichs.
Der Name Johanna Dohnal steht auch heute noch für eine Vielfalt von Verbesserungen für die Lebenswelt der österreichischen Frauen. Ihre frauenpolitischen Aktivitäten fallen eng mit der Einführung der Fristenregelung zusammen. Darüber hinaus gelang es ihr durch persönliches Engagement, viele Problembereiche zu thematisieren und nachhaltige Verbesserungen für die Situation der Frauen in Österreich zu erreichen, so z.B. beim Gewaltschutz, bei der Frauengleich- behandlung und Frauenförderung, oder beim Ehe- und Familienrecht. |