Die in den Jahren 1925/26 nach Plänen von Franz Kaym, Alfons Hetmanek und Hugo Gorge errichtete Wohnhausanlage mit 179 Wohnungen wurde nach dem großen Theoretiker der Arbeiterbewegung Friedrich Engels (1820–1895) benannt.
Der Friedrich-Engels-Hof ist eine große blockartige Verbauung mit eigenwilligen, etwas manierierten Putz- und Klinkerverzierungen. Die leicht geschwungene Front zum Herderplatz ist mit extrem langen Balkonen ausgestattet, darüber befinden sich kastenartig hervortretende Erker; die beiden außenliegenden sind mit kräftigen, weißen Bandornamenten verziert und wirken beinahe "indisch". Weitere Erker dieser Art finden sich in den Nebengassen. |