Die Organisation wurde, so wie alle anderen sozialdemokratischen Organisationen auch, im Februar 1934 verboten. Otto Bauer floh 1938 in die USA.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die katholische Kirche ihre grundsätzliche Feindseligkeit gegenüber der sozialdemokratischen Bewegung und ihr einseitiges parteipolitisches Engagement nicht fort; parallel dazu nahm auch die SPÖ eine tolerantere Haltung gegenüber der Kirche ein.
1951 bildete sich am Institut für Wissenschaft und Kunst ein Kreis, der sich aktiv um den Abbau der gegen- seitigen Vorurteile bemühte. 1959 entstand daraus die "Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Katholiken" inner- halb der SPÖ, aus der, nach dem Beitritt von Angehörigen anderer christlicher Konfessionen, die Arbeits- gemeinschaft Christentum und Sozialismus (ACUS) wurde. |