Anfang 1935 wurde ihm wegen seiner Kritik am österreichischen Regime die österreichische Staatsbürgerschaft aberkannt, worauf er die tschechische annahm. Auf Einladung des Verbandes sowjetischer Schriftsteller bereis- te Brügel 1936/37 die UdSSR und verfasste in Folge etliche begeisterte Reportagen.
Nach dem Münchner Abkommen im September 1938 emigrierte Brügel nach Paris, wo er den Gründungsaufruf der "Ligue de l' Autriche vivante" unterzeichnete, was ihm den Vorwurf einbrachte, "vaterländisch" und zugleich "kommunistisch" sein zu wollen. Mit seiner Frau Vera Dubska floh Brügel 1940 über Spanien und Portugal nach England, wo er im Auftrag der tschechoslowakischen Exilregierung tätig wurde.
1945 kehrte Fritz Brügel in die Tschechoslowakei zurück, trat in den diplomatischen Dienst ein und wurde 1946 stellvertretender Leiter und 1949 Leiter der tschechoslowakischen Militärmission in Berlin. Aus Protest gegen die kommunistische Machtergreifung in der Tschechoslowakei trat er im Mai 1949 aus dem diplomatischen Dienst aus und flüchtete über Deutschland und die Schweiz nach England. |