August Bergmann, ein gelernter Herrenschneider, schloss sich 1920 der sozialdemokratischen Bewegung an. Nach dem Februar 1934 setzte er seine politische Arbeit als Bezirksorganisationsleiter der Revolutionären Sozialisten fort. In der Zeit des Austrofaschismus wurde er dreimal verhaftet und verbrachte insgesamt zwei Jahre in Haft. Von September 1939 bis zur Befreiung 1945 wurde Bergmann im KZ-Buchenwald festgehalten.
Nach seiner Rückkehr im Jahr 1945 wurde Bergmann zum Bezirksrat gewählt; von 1954 bis 1966 war er Bezirksvorsteher-Stellvertreter in Wieden, außerdem übte er leitende Funktionen in der SPÖ-Bezirks- organisation aus.
Der in den Jahren 1978 bis 1981 in der Favoritenstraße 8 im 4. Bezirk errichtete kommunale Wohnbau wurde August-Bergmann-Hof benannt. |