Nach 1945 wurde Benya Betriebsratsobmann bei der Wiener Radiofirma Ingelen, von 1956 bis 1959 wirkte er als stellver- tretender Generalsekretär des Österreichischen Gewerkschafts- bundes. 1959 wurde Benya Vizepräsident des ÖGB, von 1962 bis 1977 war er überdies Vorsitzender der Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie. 1963 folgte er Franz Olah an der Spitze des Gewerkschaftsbundes nach. In dieser Funktion blieb er 24 Jahre, bis er 1987 von Fritz Verzetnitsch abgelöst wurde.
Parallel dazu machte Anton Benya auch Karriere im Parlament. Am 8. Juni 1956 wurde er als Abgeordneter der SPÖ in den Nationalrat gewählt, dem er in der Folge ohne Unterbrechung mehr als 30 Jahre, bis zum 12. Dezember 1986, angehörte. 15 Jahre hindurch – vom 4. November 1971 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Hohen Haus 1986 – war er Präsident des Nationalrates. |