Nach den Freisprüchen im Schattendorfer Prozess schrieb Austerlitz in seinem Leitartikel vom 15. Juli 1927 folgende prophetische Sätze: Nach Ansicht der Geschworenen bedeutet es also gar nichts auf Menschen zu schießen; das ist, wenn die Schießenden Frontkämpfer sind, wohl ein erlaubtes Jagdvergnügen! Die aber den Eid, den sie geleistet haben, so schnöde mit Füßen treten, die sich über Recht und Unrecht so frech hinweg setzen, die sind keine Geschworenen, sind ehrlose Gesetzes- brecher, denen für ihren schamlosen Freispruch Haß und Verachtung aller rechtlich denkenden Menschen gebührt. (...) |