In der Wohnung Albert Severs fand man seine schwer verletzte Frau Ida, die kurz nach ihrer Einlieferung ins Spital starb. Ihre Nachbarin Mathilde Skoda wurde ebenfalls tot aufgefunden. Ein weiterer Hausbewohner hatte sich während der Belagerung erhängt.
Das schwer beschädigte Gebäude wurde bald darauf zum Abbruch freigegeben. An seiner Stelle musste die Städtische Versicherung ein Wohnhaus errichten, das 1936 fertiggestellt wurde. Eine Gedenktafel erinnert heute an das einstige Arbeiterheim.
Bei den Kämpfen in Ottakring fielen die Genossen Karl Christ, Heinrich Friesenecker, Josef Krasser, Franz Ludvicek und Leopold Umyssa.
Vier Schutzbündler, die an der Verteidigung des Arbeiterheimes teilgenommen hatten – Josef Dangl, Ludwig Tuma, Josef Fidra und Anton Prybil – wurden zum Tode verurteilt und erst nach Intervention der englischen Labour-Party zu Kerkerstrafen begnadigt. |