Mehr als hundert Arbeiterfamilien konnten hier Quartier finden; 25 Wohnungen bestanden aus nur einem Raum, 70 aus zwei, 10 aus drei Räumen. Auf die christliche Motivation des Vereins weist eine Madonnenfigur an der Fassade und eine hofseitig gelegene Kapelle hin. Der Besuch der Messen war mehr oder weniger verpflichtend. Im Erdgeschoss befand sich eine von geistlichen Schwestern geführte "Kinderbewahranstalt" für die Kinder berufstätiger Frauen. Die Anlage war grundsätzlich nicht auf Gewinn ausgerichtet, weshalb die Mieten wesentlich geringer als in vergleichbaren Zinskasernen waren. |