Das letzte Konzert der Reihe fand übrigens am 11. Februar 1934 wiederum im Großen Musikvereinssaal statt.
Nach Kriegsende gab es den eher unbeholfenen Versuch mit den "Gemeindebaukonzerten" der Wiener Symphoniker die Tradition der Arbeiter-Symphoniekonzerte wiederzubeleben. Ideologische Gegner malten damals bereits das Horrorszenario an die Gemeindebauwände, dass das Orchester im Falle seiner "Eingemeindung" vorwiegend im Karl Marx-Hof, im Arbeiterstrandbad oder bei Parteitagen auftreten würde.
Heute verbindet das alljährlich stattfindende "Filmfestival am Rathausplatz" mit über 10.000 Besuchern täglich mühelos volksfestartige Lebensfreude mit hochkarätiger, "ernster Musik". |