Die in den Jahren 1964 bis 1966 errichtete städtische Wohnhausanlage mit 209 Wohneinheiten wurde am 11. Dezember 1990 durch Bürgermeister Helmut Zilk nach dem aus der Brigittenau stammenden Unteroffizier der deutschen Wehrmacht Anton Schmid (9.1.1900 – 13.4.1942) benannt, der seine Dienstfunktion in der "Versprengtenstelle" in Wilna dazu benützt hatte, um Kontakt mit der dortigen jüdischen Untergrund- organisation aufzunehmen und hunderte Juden aus dem Ghetto der litauischen Hauptstadt zu retten.
Anton Schmid (Ich habe ja nur Menschen gerettet...) wurde deshalb zum Tode verurteilt und in Wilna öffentlich hingerichtet. Im Mai 1967 zeichnete ihn Yad Vashem posthum als "Gerechten der Völker" aus. |